Koricancha Temple

Cusco, Peru



Koricancha-Tempel

Der Koricancha ist das beeindruckendste Beispiel für die Verschmelzung der Inka- und der hispanischen Kultur. Die Überreste des Sonnentempels der alten Peruaner dienten als Fundament, auf dem die Kirche und das Kloster Santo Domingo errichtet wurden. Der Tempel symbolisiert die westliche Dominanz. Die Stätte ist ein lebendiges Zeugnis für das Nebeneinander der peruanischen Vergangenheit und der europäischen Architektur.
 
Der Tempel wurde aus fein behauenen Steinen erbaut. Im Inneren sind die Wände der zahlreichen Kammern mit Blattgold und Silber bedeckt. Die unglaubliche Größe der Steine in den Inka-Mauern, von denen drei über 30 Winkel aufweisen, zieht alle Blicke auf sich. Besonders auffällig ist auch ein Block mit 24 Winkeln und 6 Seiten. Der große Inka-Turm dominiert das Gelände und hebt eine der zeremoniellen Nischen mit flachen Löchern hervor, die mit der Wintersonnenwende in Verbindung stand. Im unteren Bereich des Tempels befinden sich Brunnen und Gärten, in denen besiegte Stämme ihre Gaben darbrachten.


Koricancha 

Das innere Heiligtum des Tempels war den höchsten Autoritäten der Epoche vorbehalten und zog Menschen aus Gemeinschaften im gesamten Reich an, die die Götter des Tahuantinsuyo anbeteten und ihnen Tribut zollten.
 
Allgemeine Informationen
 
  • Lage: Nur wenige Schritte vom Zentrum der Stadt Cusco entfernt.
  • Durchschnittstemperatur: Zwischen November und März mit durchschnittlich 12 °C (54 °F), zwischen April und Oktober mit kalten Nächten, sonnigen Tagen und durchschnittlich 9 °C.
  • Saison: Cusco hat zwei deutlich ausgeprägte Jahreszeiten: die Regenzeit von November bis März und die Trockenzeit (die beste Reisezeit) von April bis Oktober mit kalten Nächten und sonnigen Tagen.

Häufig gestellte Fragen

Der Koricancha-Tempel liegt nur wenige Schritte vom Stadtzentrum von Cusco entfernt und ist leicht zu Fuß zu erreichen.
Der Tempel ist ein Symbol für die Verschmelzung der Inka- und spanischen Kulturen und zeigt, wie die Kolonialarchitektur auf die religiösen Stätten der Inka gebaut wurde.
Besucher können fein behauene Inka-Steine mit vielen Winkeln, vergoldete und versilberte Wandverkleidungen sowie zeremonielle Nischen besichtigen.
Die beste Reisezeit ist zwischen April und Oktober während der Trockenzeit mit klaren, sonnigen Tagen und kühlen Nächten.
Das innere Heiligtum war den höchsten Inka-Autoritäten vorbehalten und diente als wichtiger Ort für Anbetung und Tributzahlungen an die Götter des Tahuantinsuyo-Reiches.
Ja, im unteren Bereich des Tempels befinden sich noch Brunnen und Gärten, die einst von unterworfenen Stämmen genutzt wurden, um Gaben darzubringen.
Cusco hat ein gemäßigtes Klima mit kühlen Temperaturen, besonders nachts, und es gibt eine Regenzeit von November bis März sowie eine trockene, sonnige Zeit von April bis Oktober.
Ja, aufgrund seiner zentralen Lage ist der Koricancha-Tempel ideal mit anderen historischen Stätten in Cusco kombinierbar, wie dem Hauptplatz Plaza de Armas und dem Convento Santo Domingo.
Die zahlreichen Steinblöcke mit außergewöhnlich vielen Winkeln – bis zu 30 an einem Stein – sind ein Meisterwerk der Inka-Baukunst und faszinieren Besucher weltweit.
Es wird empfohlen, eine Führung zu buchen, um die historische Bedeutung zu verstehen. Eintrittskarten sind erforderlich und können oft vor Ort oder online erworben werden.

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