Sican Archaeological Complex (Batan Grande)
Lambayeque, Peru
Hohe Lehmziegelpyramiden erheben sich mitten im Historischen Waldschutzgebiet von Pómac. Sie wurden wahrscheinlich zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert n. Chr. erbaut und dienten als Tempel, Wohnstätten, Friedhöfe und Werkstätten. Besonders hervorzuheben ist das Grab, bekannt als „Das Fenster“, in dem Archäologen wunderschöne Metallarbeiten entdeckten, darunter das berühmte Tumi aus Gold, ein zeremonielles Messer.
Auf seinem Höhepunkt dominierte die Sicán-Kultur den Großteil der nördlichen Küste Perus. Ihre Bewohner waren hochqualifizierte Metallhandwerker, die kunstvolle Werke aus verschiedenen Materialien wie Gold, arsenhaltigem Kupfer (einer Legierung aus Kupfer und Arsen) und Tumbaga (einer niedrigkarätigen Legierung aus Gold, Silber, Kupfer und Arsen) herstellten. Ebenso waren sie ausgezeichnete Töpfer.
Lehmpyramiden Nur wenige Kilometer entfernt, im Dorf Ferreñafe, befindet sich das Nationale Museum der Sicán, eines der modernsten Museen in Peru. Hier können Besucher eine beeindruckende Rekonstruktion der Bräuche und Lebensweisen dieser Kultur sowie eine Nachbildung der Gräber des Adels bewundern, die goldene Schmuckstücke und andere wertvolle Objekte enthalten. Das Museum ist auch ein wichtiges Forschungszentrum zur Sicán-Kultur.
Allgemeine Informationen
- Lage: 33 km nördlich von Chiclayo, Provinz Lambayeque, auf 10 m über dem Meeresspiegel (33 Fuß)
- Klima: arid, trocken, wenig Regen
- Durchschnittstemperatur: Maximal 30 °C (86 °F), Minimal 15 °C (59 °F)
- Saison: Ganzjährig
- Anreise per Flugzeug: alternativ mit dem Flugzeug in ca. 90 Minuten. Von dort bringen Minibusse oder Taxis Besucher zum Pómac-Wald und nach Ferreñafe
- Anreise per Straße: Um Chiclayo, die Hauptstadt der Provinz Lambayeque, zu erreichen, können Sie über den Panamericana Norte Highway bis zum Kilometer 767 reisen