Marina Núñez Del Prado Museum

Lima, Peru



Marina Núñez Del Prado Museum

In den 1970er Jahren richtete die Bildhauerin Marina Núñez del Prado Viscarra, geboren am 17. Oktober 1910 in La Paz, Bolivien, ihren Wohnsitz und ihr Atelier in dem Gebäude ein, das später zu ihrem Hausmuseum werden sollte. Dieses befindet sich in der Straße Ántero Aspillaga 300, mitten im Herzen des El Olivar Waldes. Das Haus im neokolonialen Stil wurde 1973 von Herrn Luis Alayza und Paz Soldán erworben und war das erste Haus in El Olivar, das zum Kulturerbe der Nation erklärt wurde.
 
1984 gründete Marina gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem peruanischen Schriftsteller Jorge Falcón, die Stiftung Marina Núñez del Prado de Falcón, um das Werk der Bildhauerin und das intellektuelle Erbe ihres Mannes zu bewahren und zu präsentieren. Nach seinem Tod im Jahr 1995 ging dieses umfangreiche und unbezahlbare Erbe auf die Stiftung über.

Ausstellungen 

Dank einer Leihvereinbarung zwischen der Stiftung Marina Núñez del Prado de Falcón und der Gemeinde San Isidro, die 2008 unterzeichnet wurde, sind das Museumshaus, seine Kunstsammlung und der Dokumentationsarchiv gesichert. In den Jahren 2009 und Anfang 2010 wurden 1.492 bewegliche Kulturgüter inventarisiert und beim Nationalen Kulturinstitut, heute Ministerium für Kultur, registriert. Ebenso wird momentan die Sammlung mit 137 Stücken populärer Kunst peruanischer Kunsthandwerker wie Mamerto Sánchez, dessen Werke sie gern sammelte, dokumentiert.
 
Ihre Liebe zur Kunst und zur Natur spiegelt sich in ihrem 1973 veröffentlichten Manuskript 'Ewigkeit in den Anden' wider, aus dem wir einige Zeilen zitieren: „… Meine Neugier als künstlerisch unruhiges Kind stellte viele Fragen, und die Natur war meine erste Lehrerin … Ich fand in der Natur ein zweites Zuhause und entdeckte in ihren Elementen und Phänomenen Weisheit und Proportionen.“
 
Mit der Wertschätzung dieses Museums und seines Skulpturengartens erfüllt sich der innigste Wunsch der herausragenden Bildhauerin: Dieser Ort wird ein Platz der Bewunderung für ihr künstlerisches Schaffen, für Forschung sowie Bewahrung von Kunst und Kultur.
 

Häufig gestellte Fragen

Das Marina Núñez del Prado Museum liegt in der Ántero Aspillaga 300 Straße, mitten im El Olivar Waldbezirk von San Isidro, Lima.
Marina Núñez del Prado war eine bedeutende bildende Künstlerin und Bildhauerin, die als Pionierin moderner lateinamerikanischer Skulptur bekannt ist.
Das Museum zeigt eine umfangreiche Sammlung von Skulpturen, die von Marina geschaffen wurden, sowie eine Sammlung populärer Kunsthandwerke und kulturelle Dokumente.
Die Stiftung wurde 1984 von Marina Núñez del Prado und ihrem Ehemann Jorge Falcón gegründet, um ihr künstlerisches Werk und das intellektuelle Erbe von Jorge Falcón zu bewahren.
Das Museum gilt als Kulturerbe der Nation und bewahrt wichtige Werke, die die künstlerische und kulturelle Identität Perus stärken und sichtbar machen.
Durch eine Leihvereinbarung mit der Gemeinde San Isidro sowie die Inventarisierung und Registrierung der Kulturgüter beim Ministerium für Kultur wird die Sammlung gesichert.
Die Natur war ihre erste Lehrerin und Inspirationsquelle, was sich in ihrer Skulpturen zeigen lässt – sie fand in der Natur Weisheit, Harmonie und Proportion.
Ja, das Museum beherbergt auch einen Skulpturengarten, der den Wunsch der Künstlerin widerspiegelt, Kunst im Einklang mit der Natur zu präsentieren.
Ja, Besucher können das Museumshaus, die Ausstellungen und den Skulpturengarten besuchen, um Einblick in das Leben und Schaffen der Bildhauerin zu erhalten.
Das Museum organisiert regelmäßig Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen, um das Werk von Marina Núñez del Prado und das kulturelle Erbe lebendig zu halten.

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